Dezember 2018

Christliches Kinderhospital Osnabrück ist ab dem 01. Januar 2019 Zentrum für Pädiatrie

Bescheide erhalten: (von links) Michael Richter (Geschäftsführer CKO), Martin Eversmeyer (Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Osnabrück). Gesundheitsministerin Carola Reimann und Werner Lullmann (Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken).

Osnabrück. Das Marienhospital Osnabrück (MHO), das Christliche Kinderhospital Osnabrück (CKO) und das Klinikum Osnabrück gehören zu den ersten Krankenhäusern in Niedersachsen, an denen zum 1. Januar 2019 spezialisierte Zentren ausgewiesen werden. Mit der Ausweisung als Zentrum werde die besondere Bedeutung der Krankenhäuser hervorgehoben und anerkannt, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann am Montag in Hannover. Den Zentren wird ermöglicht, mit den Gesetzlichen Krankenkassen über Zuschläge zu verhandeln, mit denen beispielsweise spezielle Leistungen und besondere Koordinierungsaufgaben zusätzlich vergütet werden.  „Krankenhäuser, die in Niedersachsen seltene, komplexe oder kostenaufwändige medizinische Leistungen durchführen, sollen diese auch entsprechend vergütet bekommen“, unterstrich die Ministerin. Auch werde die herausragende Kompetenz und besondere Expertise für die Patienten erkennbar. In diesen Zentren würden sehr komplexe medizinische Leistungen erbracht.

Das CKO ist eines von nur zwei niedersächsischen Krankenhäusern, die als Zentrum für Pädiatrie ausgewiesen werden. Das andere ist das Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult in Hannover. Das CKO nimmt damit als einziges im Nordwesten Niedersachsens besondere Aufgaben wahr, die über das normale Spektrum einer Kinderklinik hinausgehen. Hierzu gehört die überregionale Versorgung von Patienten und die Wahrnehmung von krankenhausübergreifenden Tätigkeiten oder Kooperationen mit anderen Kliniken. Auch besondere Versorgungsaufträge des Krankenhauses (zum Beispiel für seltene Erkrankungen) gehören dazu.

Das bedeutet zugleich, „dass die hohen Kosten dafür von den Krankenkassen getragen werden können und müssen“, erläutert CKO-Geschäftsführer Michael Richter: „Für uns bringt die Ausweisung als Zentrum insbesondere eine größere finanzielle Sicherheit, da wir in der Kinder- und Jugendmedizin einen hohen Notfallanteil haben und unsere Belegung stärkeren Schwankungen unterworfen ist als bei anderen Kliniken“, so Richter: „Zudem freuen wir uns natürlich, dass unser Versorgungsanspruch für die Region Osnabrück und die angrenzenden Landkreise nun auch durch das Ministerium im Krankenhausplan abgebildet wird.“ Das Christliche Kinderhospital biete neben der Kinder- und Jugendmedizin viele weitere Spezialisierungen wie Allergologie, Pneumologie, Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie, Neurologie, Nephrologie, Neonatologie, Intensivmedizin und Kardiologie. Auch gebe es eine eigene Kinderchirurgie, „über die nur noch wenige Krankenhäuser in Deutschland verfügen“.

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Quelle: NOZ