Dezember 2014

Wir helfen gerne…

Das Christliche Kinderhospital Osnabrück beteiligt sich an der 2/DRITTEL-Aktion

Die finanzielle Lage von rund 2/DRITTEL aller niedersächsischen Kranken ist weiterhin besorgniserregend schlecht. Sollte sich dies nicht in absehbarer Zeit ändern, ist eine wohnortnahe Krankenhausbehandlung in solider Qualität in Niedersachsen nicht mehr flächendeckend gewährleistet. Hinzu kommt die hohe Belastung für die Beschäftigten, die durch den finanziellen Druck immer weiter zunimmt.
„Die Lage in der Krankenhauslandschaft Niedersachsen bleibt weiterhin bedrohlich ernst“, bewertet Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft Helge Engelke. „Nur dem großen persönlichen Einsatz und dem hohen Engagement der Krankenhausmitarbeiter / -innen ist es zu verdanken, dass die Auswirkungen der finanziellen Probleme für Patientinnen und Patienten bisher kaum spürbar sind“.
Das Christliche Kinderhospital Osnabrück unterstützt die 2/DRITTEL-Aktion der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, die sich für eine faire Finanzierung der Krankenhäuser einsetzt. Die Bundespolitik muss Verantwortung zeigen, damit gleiche medizinische Leistungen in allen Bundesländern gleich vergütet werden. Darüber hinaus müssen Krankenhäuser mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet werden, um die bundegesetzlichen Vorgaben auch erfüllen zu können. Auf der anderen Seite muss die Politik auf Landesebene dafür Sorge tragen, dass Investitionsmittel, die dringend gebraucht werden, um Niedersachsens Krankenhäuser zukunftsfähig zu machen, endlich ausreichend zur Verfügung gestellt werden.
Um im Christlichen Kinderhospital auf die 2/DRITTEL-Aktion aufmerksam zu machen und die Bürger/-innen um ihre Unterstützung zu bitten, werden im Dezember „Kleine Helfer“ (Taschentücher) verteilt. Weitere Informationen zur Lage der Krankenhäuser sowie einen Brief, der an die jeweiligen Abgeordnete(n) geschrieben werden kann, um damit die Politik zu handeln zu zwingen, ist unter www.2drittel.de abrufbar.