September 2016

Erlös aus Bildversteigerung für Frühgeborenenstation des Christlichen Kinderhospitals

von links: Michael Winkler (Geschäftsführer), Robin Ehlert (Filmpassage Osnabrück), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Sören Münzer (Fotograf), Prof. Norbert Albers (Chefarzt)

Beim Unternehmensforum „Hörensagen" hat die Osnabrücker Marketing- und Tourismusgesellschaft (OMT) ein künstlerisch überarbeitetes Lichtbild des Fotografen Sören Münzer zugunsten des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück versteigert. Zur Verfügung gestellt hatte das Bild Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der dieses zuvor von Herrn Münzer erworben hatte. Bei einem Startgebot von 50 EUR begann die Versteigerung. Geschickt verstand es Auktionator Christian Schäfer die Gebote in den vierstelligen Bereich zu führen. Bei 1.500 EUR ging der Zuschlag an Anja Thies, die geschäftsführende Gesellschafterin der Filmpassage. Der Erlös aus der Versteigerung wurde nun durch Oberbürgermeister Griesert, Sören Münzer und Robin Ehlert, dem Assistenten von Frau Thies, an das Christliche Kinderhospital übergeben. Das Treffen fand auf der Frühgeborenenstation des Kinderkrankenhauses im Klinikum Osnabrück statt. Dort soll auch die Spende eingesetzt werden.
Da sich die Einrichtung und Aufteilung dieser Station nach einer Nutzungsdauer von über 20 Jahren fast noch im Ursprungszustand befand, war hier dringender Handlungsbedarf gegeben. Durch Umorganisation innerhalb der Räumlichkeiten konnte in den Intensivzimmern mehr Platz für die Eltern und Frühgeborenen geschaffen werden. Mit der neuen Farbgestaltung schließt sich die Station nahtlos dem Konzept der geburtshilflichen Station des Klinikums an. Es wurden helle und freundliche Räume geschaffen, um den häufig langen Aufenthalt für die kleinsten Patienten und deren Begleitpersonen so angenehmen wie möglich zu gestalten. Chefarzt Prof. Dr. Norbert Albers und Geschäftsführer Michael Winkler bedankten sich für die hilfreiche Unterstützung und unterstrichen die Wichtigkeit von Spenden für Kinderkrankenhäuser, ohne die viele Projekte nicht zu realisieren wären. Im Anschluss boten die Hausherren noch eine Führung über die Frühgeborenenstation an. Dabei konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass die Zuwendung an der richtigen Stelle ankommt.