Leistungsspektrum

Wir behandeln stationär und ambulant Kinder und Jugendliche mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Nervensystems.

Besondere Schwerpunkte sind die Betreuung von Patienten mit allen Formen der Epilepsie, die Abklärung von Entwicklungsstörungen, Diagnostik von Bewegungsstörungen und von entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems.
Zum Gebiet gehören auch genetische Syndrome, die präoperative Diagnostik von Hirntumoren oder Erkrankungen der Muskulatur und des peripheren Nervensystems.

Gemeinsam mit den Kollegen der Neurochirurgie des Marienhospitals sowie den Kollegen der Kinderchirurgie behandeln wir Kinder und Jugendliche mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und des Nervensystems, die eine operative Behandlung benötigen. Dazu gehören auch Fehlbildungen oder Schädel-Hirn-Verletzungen. Ein Schwerpunkt besteht in der Betreuung von Kindern mit Hydrocephalus (VP-Shunt oder endoskopische Verfahren) oder Myelomeningocelen. Viele Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern entwickeln neurogene Blasen- und Darmentleerungsstörungen, die wir in enger Zusammenarbeit mit unserem Kindernephrologen und mit den Kinderchirurgen betreuen. Kopfschmerzen nehmen auch im Kindes- und Jugendalter immer mehr zu. Ebenso wie psychosomatische Beschwerden. Deshalb behandeln wir in einem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Pflegekräften, Pädagogen, Psychologen und unserem psychosozialen Team.

Während eines längeren stationären Aufenthaltes nehmen die Kinder am Schulunterricht der Krankenhausschule teil. Der Unterricht findet individuell, ggf. auch nach Rücksprache mit der Heimatschule statt.
Die Aktivitäten im Spielzimmer werden von unserem psychologischen Team begleitet.

Für geplante Abklärungen kann es sinnvoll sein, eine erste Vorstellung über die neuropädiatrische Ambulanz zu suchen, damit ein weiterer Diagnostik- und Therapieplan erstellt werden kann. Damit können für ihr Kind belastende Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Pro Jahr werden durchschnittlich 1.800 bis 2.000 EEG's abgeleitet. Die Ausbildungsberechtigung der DGKN für EEG (sog. EEG-Schein) liegt vor.
Die Weiterbildungsermächtigung für den Schwerpunkt Neuropädiatrie ist beantragt.